Über die Akademie

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste ist eine repräsentative Akademie mit ca. 360 Mitgliedern, die aus allen Bereichen der Darstellenden Kunst kommen. Sie ist keine Lehrakademie. Die vielfältigen Veranstaltungen der Akademie werden mitgetragen von Stiftungen, der öffentlichen Hand wie Fernsehsender und Hörspielredaktionen sowie von Mäzenen und Sponsoren.  

Die 1956 in Hamburg gegründete Akademie vereinte zu Beginn Persönlichkeiten des kulturellen Lebens, die bestrebt waren, in den Zeiten des materiellen Wiederauflebens der Republik Zeichen und Maßstäbe zu setzen für das neu erwachte kulturelle Leben der deutschen Nachkriegszeit. Nicht nur das Theater, auch der Film, der Rundfunk und das Fernsehen sollten in die Aktivitäten einbezogen werden. Federführend waren die Schriftsteller Günther Weisenborn, Hans Rehfisch und Wolfgang Weyrauch, die Schauspieler Elisabeth Flickenschildt und Werner Hinz, sowie Erwin Piscator und Friedrich Schreyvogel.

Erwin Piscator war einer ihrer Inspiratoren und ersten Präsidenten. Ihm folgten Harry Buckwitz, und – unter anderen – Claus Peymann, Jürgen Flimm und Günther Rühle. Piscator hatte sie noch als eine Arbeits- und Lehrakademie entworfen, für die es damals noch keine Realisierungsmöglichkeiten gab.

So hat sie sich zu einer repräsentativen Akademie entwickelt.